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Gemeinsame KFZ-Zulassung

des Alb-Donau-Kreises und der Stadt Ulm

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Neuerungen im Zulassungsrecht 2015

Bundesweit hat es zum 1. Januar und ab 1. April eine Reihe von Änderungen bei der Kfz-Zulassung gegeben.

Kurzzeitkennzeichen

Ab 1. April 2015 können Kurzzeitkennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten für nicht zugelassene Fahrzeuge auch von der Zulassungsstelle erteilt werden, in deren Zuständigkeitsbereich das Fahrzeug steht. Bisher brauchte man dafür von der Zulassungsbehörde seines Wohnortes eine extra Bescheinigung.

Allerdings sind für diese Zulassung künftig auch die Unterlagen für das entsprechende Fahrzeug erforderlich. Dazu gehört der Fahrzeugschein, die Bescheinigung der gültigen Hauptuntersuchung (bei großen Lkws und großen Anhängern auch die Bescheinigung der Sicherheitsprüfung) sowie eine gültige eVB-Nummer, die man bei der eigenen Kraftfahrzeugversicherung anfordern kann (Versicherungsbestätigung).

Mit diesen zusätzlichen Anforderungen will der Gesetzgeber den wachsenden Missbrauch von Kurzzeitkennzeichen bekämpfen.

Wenn keine gültige Hauptuntersuchung bzw. Sicherheitsprüfung vorhanden ist, dürfen mit dem Kurzzeitkennzeichen lediglich die Fahrten zur Zulassungsbehörde bzw. zur nächst gelegenen Untersuchungsstelle im jeweiligen Zulassungsbezirk erfolgen.

Beibehaltung von Kennzeichen beim Umzug

Seit dem 1. Januar diesen Jahres besteht die Möglichkeit beim Umzug, beispielsweise in den Alb-Donau-Kreis oder in die Stadt Ulm, das bisher zugeteilte Kennzeichen weiter verwenden zu können. Gleiches gilt, wenn man aus dem Alb-Donau-Kreis oder der Stadt Ulm in einen anderen Stadt- oder Landkreis umzieht.

Diese Möglichkeit der Kennzeichenmitnahme besteht nur bei der Umschreibung des bisher zugelassenen Fahrzeugs und bei gleichem Fahrzeughalter. Bei einem Halter oder Fahrzeugwechsel können die Kennzeichen nicht mitgenommen werden.

Aber auch wenn man das bisherige Kennzeichen behalten will, ist eine Umschreibung des Fahrzeugs bei der zuständigen Zulassungsbehörde weiterhin unverzüglich nötig.

Online-Abmeldung von Kraftfahrzeugen

Seit 1. Januar diesen Jahres können Kraftfahrzeuge, die ab dem Jahr 2015 zugelassen worden sind, online abgemeldet werden, ohne die Kfz-Zulassungsstelle aufsuchen zu müssen. Dafür gibt es das so genannte „i-Kfz“, das über die Homepage der gemeinsamen Zulassungsstelle des Alb-Donau-Kreises und der Stadt Ulm erreichbar ist.

„i-Kfz“ funktioniert nur mit neuen Zulassungsbescheinigungen und Kennzeichen, die mit Sicherheitscodes versehen sind. Diese können erst seit Beginn des Jahres 2015 ausgegeben werden. Bei Fahrzeugen, deren Papiere und Kennzeichen vor 2015 ausgestellt wurden, ist diese Online-Abmeldung nicht möglich.

Voraussetzung für die Online-Abmeldung ist ein neuer Personalausweis oder ein elektronischer Aufenthaltstitel. Außerdem muss die Online-Ausweisfunktion dafür freigeschaltet sein.
Eine elektronische Bezahlung ist möglich über Kreditkarte (Visa- oder Mastercard).

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Bundesverkehrsministeriums, www.bmvi.de.

Telefonische Auskunft erteilen die Zulassungsstellen im Alb-Donau-Kreis, in Ulm (07 31 / 1 85-14 44), Ehingen (0 73 91 / 7 79-24 12) und Langenau (0 73 45 / 96 40-7 60).

Sepa-Lastschriftmandat ab 01.02.2014

Die Zulassung eines Fahrzeugs ist seit 01.02.2014 für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer bundeseinheitlich nur mit einem SEPA-Lastschriftmandat möglich. Das SEPA-Lastschriftmandat muss für jede Zulassung vollständig ausgefüllt und unterschrieben vorgelegt werden. Es müssen zwei Unterschriften in den Feldern „Girokontoinhaber“ und „Halter“ enthalten sein, außer der Halter ist identisch mit dem Girokontoinhaber, dann reicht die Unterschrift im Feld „Girokontoinhaber“.

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